Pressestimmen zum feierlichen Start der Förderung durch das Neue Europäische Bauhaus

Du bist Halle

„ Wo einst das Ministerium für Staatssicherheit den Bezirk Halle überwachte und Daten über die regionale Chemieregion sammelte, setzt die hallesche Zivilgesellschaft heute ein kraftvolles Zeichen für Transformation, Demokratie und gemeinwohlorientierte Stadtentwicklung. Vor der Kulisse der ehemaligen Stasi-Bezirkszentrale am Gimritzer Damm wurden heute drei Fördermittelbescheide übergeben. Mit knapp einer Million Euro fördert das Land Sachsen-Anhalt – eingebunden in die Europäische Initiative „Neues Europäisches Bauhaus“ sowie die Förderachse Industriekultur – ein ambitioniertes Konsortium, das den historischen Gebäudekomplex in ein offenes, soziokulturelles Zentrum verwandeln möchte.

Hier ist der ganze Beitrag verfügbar: Weiterleitung zu dubisthalle.de.

Mitteldeutsche Zeitung

„Unmittelbar vor der ehemaligen Bezirksverwaltung der Staatssicherheit (Stasi) am Gimritzer Damm in Halle sind zu Wochenbeginn Fördermittelbescheide im Gesamtwert von knapp einer Million Euro überreicht worden. Sachsen-Anhalts Staatsminister Rainer Robra (CDU) übergab sie an die drei Vereine, die federführend beim Vorhaben sind, den leerstehenden Koloss wieder zu nutzen, und zu dem Zweck bereits eine Genossenschaft gegründet haben – die „Gemeinschaftsamt gemeinnützige eG“.“

Hier ist der ganze Beitrag verfügbar: Weiterleitung zu mz.de. (Inhalt hinter Bezahlschranke)

Radio Corax

„Die Träger des Verbundprojekt »Gemeinschaftsamt« erhielten am Montag Förderbescheide in Höhe von rund eine Million Euro im Rahmen der EU-Richtlinie »Neues Europäisches Bauhaus« (NEB). Hinter dem Projekt stehen die drei Halleschen Vereine losmachen e.V.Peißnitzhaus e.V. sowie die Passage 13 mit dem Kulturbühne Neustadt e.V. Ein Ort für Kultur und Austausch soll in Zukunft auf dem Gelände der ehemaligen Stasi-Bezirksverwaltung in Halle Neustadt entstehen. Das NEB_Netzwerkbüro Sachsen-Anhalt spricht von einem „Mammutprojekt mit Ansage“. Gunnar von der tagesaktuellen Redaktion war für uns vor Ort bei der feierlichen Übergabe.“

Hier ist der ganze Beitrag verfügbar:

Weiterleitung zu radiocorax.de

Weiterleitung zu freie-radios.net

Neues Europäisches Bauhaus

„Dieser Ort, der einst für Bespitzelung und Unterdrückung durch die Staatssicherheit stand, zu einem offenen Begegnungs- und Kulturort sowie der gemeinschaftlichen Stadtentwicklung umzugestalten, sei sicherlich, so war es am Nachmittag der Förderbescheidübergabe vielfach zu hören, ein Mammutprojekt. Es liege jedoch auf zivilgesellschaftlich starken Schultern: mit der im September 2025 gegründeten „Gemeinschaftsamt gemeinnützigen eG“. In ihr widmen sich mit Mut und Zuversicht u. a. die NEB-geförderten Vereine der Revitalisierung des Areals. Sie wollen das rund 20.000 Quadratmeter große Areal mit dem siebengeschossigen Haupt- und dem zweigeschossigen Sozialgebäude sowie einer ganzen Reihe weiterer Häuser und Flächen perspektivisch für Projekte, Begegnung, Innovation und Zusammenarbeit öffnen und es dafür vom Land kaufen. Im NEB_FOKUS: eine Machbarkeitsstudie, die aufzeigt, wie der denkmalgeschützte Gebäudebestand ohne Abriss oder Neubau schrittweise für neue Nutzungen erschlossen werden kann.“

Hier ist der ganze Beitrag verfügbar: Weiterleitung zu neuebauhaeusler.de

Radio SAW berichtet über das Gemeinschaftsamt

Am 20.10.2025 berichtete Radio SAW über das Gemeinschaftsamt und die Entwicklung der Genossenschaft. Hier ist der Beitrag verfügbar: Weiterleitung zu radiosaw.de.

Berichterstattung von Du bist Halle zum Nachbarschaftstreffen am 15.8.2025

Vom Stasi-Komplex zum Gemeinschaftsort: Neues Leben für das ehemalige Verwaltungsgebäude am Gimritzer Damm in Halle-Neustadt – auch ehemaliger Bundestagsabgeordneter engagiert sich in neuer Genossenschaft

Fast ein Jahrzehnt lang stand das auffällige Gebäude am Gimritzer Damm still, verlassen von seinem letzten Nutzer, dem Finanzamt. Doch nun soll dem 7-geschossigen Bau mit seiner markanten rot-silbernen Aluminiumfassade und der bewegten Geschichte neues Leben eingehaucht werden. Das „Gemeinschaftsamt“ will das Areal, das einst die Bezirksverwaltung des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) beherbergte, in einen offenen, lebendigen Ort für alle verwandeln.

Eine Genossenschaft für den Wandel

Am 27. September 2025 soll der erste große Schritt gemacht werden: die Gründung einer Genossenschaft, die das Gebäude erwerben und betreiben will. Jeder Interessierte kann sich beteiligen – ab 400 Euro ist man mit zwei Anteilen dabei. Zu den Unterstützern zählen unter anderem auch der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Karamba Diaby und die Stadträtin Dörte Jacobi (Die PARTEI)

Wo genau die Gründungsveranstaltung stattfindet, wird in den kommenden Tagen bekannt gegeben. Klar ist aber schon jetzt: Die Pläne der Initiatorinnen und Initiatoren stoßen auf großes Interesse. Beim ersten offenen Nachbarschaftstreffen am Freitag kamen zahlreiche Menschen aus der Umgebung – nicht nur aus der benachbarten Selkestraße, sondern auch aus Heide-Süd und anderen Stadtteilen.

Ideen und Visionen: Vom Kinderclub bis zum Proberaum

Bei Kaffee und Kuchen wurde diskutiert, gefragt und gesammelt: Welche Nutzungen wünscht sich die Nachbarschaft für das Gemeinschaftsamt? Die Liste ist lang – ein Café, ein Kinderclub, Sportangebote, Veranstaltungsräume, Werkstätten, Ateliers. Die Initiatorinnen und Initiatoren denken bereits weiter: Es sollen bezahlbare, unbürokratisch nutzbare Räume entstehen – für Künstler:innen, Vereine, Start-ups, Handwerker:innen oder auch soziale Initiativen. Im Gegenzug für niedrige Mieten sollen die Nutzer die Räume eigenverantwortlich herrichten. „Aber bitte keine Disco“, sagte eine ältere Frau. Man habe schon genug Lärm von der Peißnitz.

„Wir wollen das Gebäude so schnell wie möglich wieder mit Leben füllen“, sagt Ulrich Möbius, einer der Mitinitiatoren. Der aktuelle Zustand ist allerdings herausfordernd: Kabel und Heizungsventile wurden von Metalldieben entfernt, es gibt Schäden und Leerstand – aber keine Pläne für umfassende Sanierung. Vielmehr setzt das Modell auf Selbstausbau statt Komplettsanierung.

 

Zu Besuch bei Radio Corax

Wir waren am 7.8.2025 in der Sendung Widerhall bei Radio Corax zu Besuch. Hier ist der gesamte Beitrag zum Nachhören verfügbar: Weiterleitung zu radiocorax.de

Pressemitteilung: Gemeinsam gründen wir die Gemeinschaftsamt Genossenschaft!

Gemeinsam mit vielen Menschen und Organisationen dieser Stadt werden wir im Jahr 2026 das früher als Stasi-Bezirkszentrale und Finanzamt genutzte Areal kaufen und einen Ort des kreativen Arbeitens und Lebens in Halle-Neustadt schaffen.

Dazu gründen wir am 27.09.25 um 16 Uhr die Gemeinschaftsamt gemeinnützige eG (Ort wird noch bekannt gegeben). Bereits am 15.08.25 wird es von 15-18 Uhr ein erstes Nachbarschaftstreffen an der Ecke Gimritzer-Damm/Selkestraße geben.

Nachbarschaftstreffen am Freitag 15.8.2025 15 bis 18 Uhr

Wir laden am Freitag den 15.08. von 15 bis 18 Uhr alle Nachbarn und Interessierte zu unserem ersten Nachbarschaftstreffen vor dem zukünftigen Gemeinschaftsamt ein. Kommt zur Ecke Gimritzer-Damm/Selkestraße und lernt die Menschen hinter dem Gemeinschaftsamt kennen.

Bei Kaffee und Kuchen erzählen wir euch, welche Ideen es für die zukünftige Nutzung bereits gibt und fragen nach euren Wünschen. Dazu gibt es um 15:30 Uhr eine Führung zur Geschichte der ehemaligen Stasi-Bezirkszentrale durch einen Mitarbeiter des Stasi-Unterlagen-Archivs Halle.

Gründung Gemeinschaftsamt gemeinnützige eG am 27.9.2025 um 16 Uhr

Am 27.09.25 um 16 Uhr laden wir zur öffentlichen Gründung der Gemeinschaftsamt gemeinnützige eG ein (Ort wird noch bekannt gegeben). Mit der Genossenschaft schaffen wir den Grundstein für den Kauf des Geländes vom Land im Jahr 2026. Die Genossenschaftsanteile sind die Eigenmittel für den Kaufpreis. Jeder kann Mitglied werden, egal ob man zukünftig Räume nutzen oder einfach das Projekt unterstützen will. Jedes Mitglied hat, unabhängig von der Zahl der Anteile, eine Stimme um das Gemeinschaftsamt mitzugestalten. Die Genossenschaftsanteile sind eine Einlage, welche bei Austritt wieder ausgezahlt wird. Ihr könnt also euer Geld für einen guten Zweck anlegen. Als gemeinnützige Genossenschaft können wir aber auch Spenden entgegen nehmen. Also kommt zahlreich und lasst uns gemeinsam diesen Traum wahr werden!

Das Gemeinschaftsamt – ein Ort des kreativen Arbeitens und Lebens

Wir reaktivieren die ehemalige Stasi-Zentrale und Finanzamt in Halle-Neustadt und schaffen das Gemeinschaftsamt. Auf 20.000 qm Bruttogrundfläche entsteht ein Ort des kreativen Arbeitens und Lebens, mit über 100 Atelier-, Studio- und Proberäumen, Veranstaltungs- und Ausstellungsräume und viel Platz für Träume und gemeinsame Projekte. Das Gebäude liegt am Rande von Halle-Neustadt und in Sichtweite des Heide- und des Weinbergcampus. Auf der einen Seite der Stadtteil mit dem höchsten Anteil an Armen und Neuhinzugezogenen, auf der anderen das Zentrum der halleschen Naturwissenschaften inklusive vier nationaler Wissenschaftsinstitute. In Richtung Innenstadt ist die Kunsthochschule keine 2 km entfernt.

Indem wir einen Teil der halleschen Kreativszene nach Halle-Neustadt ziehen, helfen wir dem Stadtteil, sich zu wandeln. Gleichzeitig bieten wir Raum für Experimente, sich ausprobieren und der Begegnung kreativer Menschen mit den vielen neuen Bewohnern. Gemeinsam werden Projekte und soziale Unternehmen im Social Innovation Lab entwickelt und begleitet. Im FAB-Lab werden neue Produkte designt und ausprobiert. In den Veranstaltungsräumen gemeinsam kreativ gearbeitet und gefeiert.

Zur Umsetzung haben sich bereits über 100 Menschen aus Halle zusammengetan. Mit dabei erfahrene Raumpioniere vom Peißnitzhaus, der Wohnunion Halle, dem losmachen e.V., der Passage 13, des Freiraumbüro Halle und der Goldenen Rose. Aber auch zukünftige Nutzer wie dem Line-up Bühnenproduktion e.V., dem Theaterhaus Ost und Helle Kammer – Raum für Fotografie Halle (Saale).

https://www.gemeinschaftsamt.de
instagram.com/gemeinschaftsamt